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KLIMAERWÄRMUNG – WAS KANN ICH SELBST TUN?

Das Thema Klimaveränderung ist DIE grosse Herausforderung für unsere und alle kommenden Generationen.

Anstieg der mittleren Globaltemperatur seit 1880 (Quelle: NASA)

Anstieg der mittleren Globaltemperatur seit 1880 (Quelle: NASA)

Seit 1880 – dem Beginn der Industrialisierung – ist die globale mittlere Temperatur um 1.2°C angestiegen. Der Temperaturanstieg erfolgte jedoch nicht linear, sondern hat sich insbesondere in den letzten 2 Jahrzehnten dramatisch beschleunigt. Eindrücklich sind die animierten Graphiken dazu auf der NASA-Homepage.

Grafiken NASA-Webseite

Darüber, dass die Klimaerwärmung durch den Menschen und dessen Aktivitäten verursacht wird, herrscht weltweit sowohl in der Wissenschaft wie auch in der Politik Konsens.

Treibhausgasemissionen reduzieren

Um das gesteckte 1,5°C-Ziel erreichen zu können, müssen die Treibhausgasemissionen weltweit zwischen 2045 und 2060 auf Null zurückgefahren werden und anschließend ein Teil des zuvor emittierten Kohlenstoffdioxids wieder aus der Erdatmosphäre entfernt werden. Erreichbar ist das gesteckte Ziel zudem nur mit einer sofortigen und sehr konsequenten Klimaschutzpolitik, da sich das Zeitfenster, in dem dies noch realisierbar ist, rasch schließt (Stand 2015). Soll das 1,5°C-Ziel ohne Einsatz der CO2-Speicherung erreicht werden, muss die Verbrennung fossiler Energieträger bis ca. 2040 komplett eingestellt werden und die Energieversorgung – d.h. Strom, Wärme und Verkehr – in diesem Zeitraum vollständig auf erneuerbare Energien umgestellt werden.

Die Zeit drängt also, wenn wir unseren Enkeln eine Erde hinterlassen wollen, auf der sich’s noch leben lässt! Doch was kann ich als Einzelner konkret tun?

Um die Klimaerwärmung zu bremsen, ist es unabdingbar, dass wir den Verbrauch fossiler Energieträger wie Kohle, Erdöl und Erdgas erheblich reduzieren. Das globale CO2-Budget, das wir gesamthaft als Menschheit noch verbrauchen dürfen, um das 1.5°C-Ziel einhalten zu können, beträgt ungefähr ein Drittel der bekannten Vorräte an Kohle, Erdöl und Erdgas. Was heisst das nun in der Praxis? Beispielsweise, dass weltweit nur noch ein Drittel aller bekannten Vorkommen und Reserven dieser fossilen Energieträger verbrannt werden dürfen, soll das 1.5°C-Ziel eingehalten werden.

Die Rolle der Pensionskassen

Dennoch werden jährlich Milliarden von Dollar in die Exploration neuer Vorkommen und in Technologien, die auf fossilen Energieträgern basieren, investiert. Und woher kommt das Geld für die Investitionen in den Bereich fossiler Energieträger? Die Gelder werden am Kapitalmarkt zur Verfügung gestellt. Und an diesem Kapitalmarkt investieren u.a. auch unsere Pensionskassen unsere persönlichen Spargelder!

Und hier möchten wir ansetzen: Indem wir die Pensionskassen für dieses Thema sensibilisieren und sie dazu animieren, ihre Gelder in Firmen und Wertpapiere zu investieren, die sich für eine nachhaltige Wirtschaft auf der Basis von erneuerbaren Energien und einer Kreislaufwirtschaft einsetzen. Der Hebel der finanziellen Investitionen ist erheblich und kann durchaus eine Wende bewirken.

Und für mich selbst als Mitglied einer Pensionskasse ist es durchaus wichtig zu wissen, wo meine Gelder investiert werden. Denn sobald die Klima- und CO2-Problematik in der Finanzindustrie angekommen ist, werden Firmen, die sich mit fossilen Energieträgern beschäftigen, früher oder später wertlos! Und das wiederum ist für das eigene Sparkapital bzw. später für die Rente sehr wohl relevant.

Konkrete Aktion: Brief/E-Mail an eigene Pensionskasse

Je mehr Menschen mitmachen, umso wirkungsvoller kann diese Aktion sein! Bitte den Brief sinngemäss auf die entsprechenden Verhältnisse anpassen.
Vorlage, um bei deiner eigenen Pensionskasse nachzufragen

Die Integrale Politik Schweiz ist Mitglied der Klima-Allianz Schweiz, die diese Aktion ins Leben gerufen hat.

IP-Klimapolitik und konkrete Handlungsvorschläge basierend auf dem Klima-Masterplan der Klima-Allianz Schweiz
Positionspapier Integrale Klima-, Energie- und Ressourcenpolitik

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GANZHEITLICHE MIGRATIONSPOLITIK

Sammeln – Vernetzen – Ermutigen

Migration geschieht aus Betroffenheit. Grösste Not und Perspektivenlosigkeit veranlassen Menschen ihre Heimat zu verlassen und einen oft lebensgefährlichen Weg ins vermeintlich sichere Land unter die Füsse nehmen. Das Flüchtlingsdrama löst aber auch Betroffenheit bei den Menschen in den Zielländern aus. Hier geht es vor allem um Sorgen, Ängste, Wut, Empörung und Hilflosigkeit.

Die Integrale Politik bemüht sich da um eine ganzheitliche Blickweise und ermutigt zur Selbstwirksamkeit. Sie informiert, sensibilisiert und vernetzt zum Thema Migration und geht ihren Gründen nach. Daraus zeigt sie solidarische Wege auf, wie jede Person im Hier und Jetzt mit Zuneigung, Begegnung und Engagement den Geflüchteten helfen kann. Nicht zuletzt vertraut sie darauf, dass in der Begegnung mit ihnen ein grosses Potential für persönliches Wachstum steckt.

Jede(r) kann Begegnungsmöglichkeiten schaffen – drei Erfahrungsberichte

Grundrecht und Menschrechte sind unantastbar. Solidarität und Würde sind innere Werte, die die Menschheit stärken und verbinden. An erster Stelle steht der betroffene Mitmensch und nicht seine Hautfarbe, Staatsbürgerschaft oder Religionszugehörigkeit. Die Menschenrechtsabkommen stehen über jedes nationalstaatliche Interesse.

Unterschied Arbeitsmigration und unfreiwillige Flucht

Wir unterscheiden zwischen Arbeitsmigration als Folge fehlender beruflicher Chancen sowie unfreiwilliger Flucht durch Krieg, Korruption, Missachtung der Menschenrechte und wirtschaftlicher und ökologisch bedingter Not.

Not auf Migrationsweg

Die Not, in welcher Menschen auf ihren Migrations- und Fluchtwegen geraten, muss ernst genommen und mit solidarischer Nothilfe wie auch mit präventiven Massnahmen gelindert werden. Jeder Mensch hat auf seinem Mitgrationsweg Anrecht auf Schutz und auf menschenwürdige Aufnahme.

Solidarität in Europa

Jedes Land Europas ist mitbetroffen, auch wenn es weniger von der Flüchtlingswelle erfasst wird. Die Last, die den Aufnahmeländern erwächst, soll von allen Ländern Europas solidarisch und entsprechend ihren Möglichkeiten mitgetragen werden.

Aufnahme, Integration, Prävention

Ganzheitliche Flüchtlingspolitik umfasst Schutz, Aufnahme und Integration wie auch Prävention von Ursachen im Ursprungsland, die zur Not und Migration führen.

Aufnahme

Umfasst Schutz und menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten sowie Asylverfahren, die menschenrechtlichen wie auch rechtsstaatlichen Grundsätzen genügen. Das Asylsystem muss in der Lage sein, innert fairer Frist die Schutzbedürftigen zu erkennen und ihnen wirksam zu helfen.

→ Beschleunigung der Asylverfahren: Brief an die Bundesrätin Simonetta Sommaruga

Integration

Wirkungsvolle Unterstützung zur Integration geschieht in gegenseitiger Verantwortung und Würde. Sie respektiert das Anderssein wie auch trennende Ängste und Misstrauen. Durch aktive Teilhabe von Geflüchteten sowie Einheimischen wird Verständnis und Begegnung geschaffen. Geflüchtete sollen so früh wie möglich sprachliche und soziale Kompetenz erwerben und lebensnah in die ethischen Grundwerte und Gesetze des Aufnahmelandes eingeführt werden. Ziel ist ihre verantwortungsbewusste und autonome Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in ökonomischer Selbständigkeit.

Prävention

Umfasst Dialog sowie Unterstützung in den Ursprungsländern und Überwindung der Fluchtursachen. Sie umfasst Hilfe und Aufbau vor Ort wie auch faire Handelsbeziehungen zwischen erster und dritter Welt. Der bewusste Umgang mit Konsumgütern ist nur ein möglicher Weg, wie auch die Bevölkerung der ersten Welt dazu beitragen kann, den ökologischen Fussabdruck und die damit verbundene Ausbeutung der dritten Welt zu verringern.

Mehr Informationen und Linksammlung

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FRIEDEN

Frieden aussen

Nachhaltiger Friede kann sich nur über respektvollen Dialog, akzeptierendes Begreifen und tiefgehende Versöhnung einstellen. Aspekte des Mitteilens sind ebenso wichtig wie Aspekte des Teilens. Die Integrale Politik setzt sich ein für eine breit verankerte Friedenskultur.

Schweiz und Frieden – Dem Frieden mehr Gewicht geben

Wir wollen die Schweizer Friedenstradition im Inland vertiefen und damit wo möglich der Welt dienen. Wir fordern deshalb

  • Mehr Friedenskompetenz im Inland – über mehr und auch institutionalisierte Friedensbildung für alle Alter, mehr Friedensforschung und mehr und koordiniertere Friedenszusammenarbeit im Inland.
  • Mehr Friedensförderung im Ausland – durch mehr Vermittlungsarbeit, besser koordinierte Friedenseinsätze und durch eine langsame Transformation des Militärs von der Sicherheit zu mehr Friedensförderung.

Den komplexen Problemen der heutigen Welt, wie sie sich unter anderem in Klima- und Flüchtlingsproblemen zeigen, können wir nur mit einer reifen Friedenskultur sinnvoll begegnen. Friedensförderung soll deshalb landesweit, kantonal wie auch weltweit gestärkt werden.

Mit möglichst vielen Friedensorganisationen zusammen wollen wir den Frieden in der Schweiz durch die Schaffung einer nationalen Institution stärken. Dies könnte sein: ein Bundesamt für Frieden, ein „interdepartementales“ Organ für Friedensförderung oder ein schweizerisches Zentrum für Friedensarbeit auch unter Einbezug von Nichtregierungsorganisationen. Diese institutionelle Stärkung hätte folgende Vorteile:

  • die Bündelung ähnlicher Friedensimpulse zur Synergiebildung und Vermeidung von Doppelspurigkeiten
  • die Koordination und Unterstützung kantonaler Bestrebungen, inklusive Beratung
  • die Förderung der Friedensbildung und -erziehung, insbesondere in den Schulen schweizweit
  • die Forschung und Weiterentwicklung an Universitäten
  • die Stärkung der internationalen Zusammenarbeit und Vernetzung in der Friedensarbeit
  • sinnvolle, koordinierte Friedenseinsätze weltweit
  • die Beständigkeit und Nachhaltigkeit von Friedensarbeit in der Schweiz und weltweit

Aktive Friedensarbeit ist die Fähigkeit zur souveränen Offenheit, die es erlaubt, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Konflikte als Chance zur Vertiefung und Auslotung von Themen zu nutzen, statt sie nur als ein vermeidbares Übel zu betrachten!

Konzept “Bundesamt für Frieden”

Kontakt: frieden@integrale-politik.ch

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Frieden innen

Die Integrale Politik steht für eine Politik aus der Intelligenz des Herzens. Die Gruppe Veilleuse (wörtlich übersetzt Nachtlicht) ist die «Stille Kraft», die sich ganz der Erforschung dieser Intelligenz des Herzens widmet.

Ihre Aufgabe ist es, die integrale Vision zu erhalten, zu verwurzeln, zu nähren und wachsen zu lassen. Innerhalb der IP ist die Veilleuse Teil des Projekts «Stille – Frieden innen» und fördert eine Kultur der Achtsamkeit.

Das Wirken der Gruppe Veilleuse – Stille

Die Gruppe Veilleuse – Stille verwurzelt die Vision der IP – aus der Intelligenz des Herzens – durch die Kultur der Achtsamkeit und Stille.

  • tägliche Meditation für die IP (individuell)
  • gemeinsame Meditation am Sonntagmorgen im Zeitfenster zwischen 09.00 und 10.30 (ortsunabhängig mit gemeinsamer Affirmation)
  • Überregionale Treffen zur Meditation an verschiedenen Orten in der Schweiz
  • Organisation eines jährlichen IP-Meditationstags (Tag des inneren Friedens)
  • Vernetzung mit den Regionen zur Verankerung einer Achtsamkeitskultur in den Regionalgruppen

Zudem fördert die Veilleuse Projekte und Aktionen der IP durch Meditation, Achtsamkeit und Stille. Sie trägt dazu bei, dass die politische Arbeit der IP aus der Intelligenz des Herzens erfolgt.

  • Zusammenarbeit mit Gruppen, die sich für integrale Erneuerung der Gesellschaft und Bewusstseinsarbeit einsetzen (z.B. OnePeople, Schweiz in der Stille, Projekt Frieden (Bundesamt)) → Verzeichnis von Friedensorganisationen in der Schweiz
  • Feldbildung für Projekte, Verankern von Visionen
  • Energie-Fokus halten: Retraite Vorstand, Versammlungen

Regionale Vernetzung

Die Kultur der Achtsamkeit schafft die Verbindung zwischen Innenschau und Aktion im Aussen. Sie verbindet die beiden Hände der IP – Partei und Bewegung. Die regionalen Veilleuse Gruppen tragen dazu bei, dieses Gleichgewicht herzustellen und zu erhalten. Deshalb liegt unsere Aufmerksamkeit für die nächsten Jahre im Aufbau regionaler Veilleuse-Stille-Gruppen.

  • Anregungen für die Arbeit in Regionalgruppen
  • Regionale Treffen zur Meditation an verschiedenen Orten in der Region
  • Gemeinsame Meditation und Austausch in der Regionalgruppe zu aktuellen Themen
  • Politische Schweigekreise
  • Meditation und Stille mit Mitgliedern anderer Parteien und Organisationen
  • Abstimmungs- und Wahlbegleitung
  • Feld- und Raumbildung für Projekte, Versammlungen und Visionsverankerung

Kontakt und Information: veilleuse@integrale-politik.ch

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GESUNDHEIT

Integrale Politik sucht Wege, um die Kostensteigerung im Gesundheitswesen durch ganzheitliche Gesundheitsförderung und mehr Eigenverantwortung anzugehen.

Neues Gesundheitsverständnis

Die Einstellung eines Menschen zu sich selbst ist grundlegend und gesundheitsbestimmend. Ein hohes Mass an Selbstsicherheit und Selbstvertrauen, Vertrauen in die Zukunft, die Überzeugung, selbst über das erforderliche Verhaltensrepertoire zu verfügen, um Probleme lösen zu können, sind kennzeichnend für eine stabile psychische Verfassung. Eine hohe Wertschätzung sich selbst und anderen gegenüber, kombiniert mit der Akzeptanz eigener Stärken und Schwächen, wirkt positiv auf Selbsterleben und soziale Beziehungen. Diese Merkmale einer “gesunden Persönlichkeit” werden heute als wesentlich zur Erlangung und Aufrechterhaltung der psychischen und physischen Gesundheit gesehen.

Rahmenbedingungen

  • Wir haben ein gut funktionierendes Gesundheitssystem in der Schweiz, allerdings ist es in der heutigen Form durch hohe Kosten und Personalmangel bedroht.
  • Die Gesundheitsförderung ist der Schwachpunkt der Schweizer Gesundheitspolitik: Mit 2,1 % der Gesundheitskosten für die Gesundheitsförderung (OECD-Bericht, 2007) setzt die Schweiz im internationalen Vergleich nur wenig Mittel ein – zum Beispiel Neuseeland 6 %, USA 3,5 %, Deutschland 3,3 %.
  • Die Massnahmen des Bundes setzen mehrheitlich auf die Weiterentwicklung des Krankheitsversorgungssystems, weniger auf die Förderung der Gesundheitskompetenzen und die Bewusstseinsbildung des Einzelnen.
  • Auch ein Grossteil der heutigen Gesundheitsförderung ist krankheitsorientiert, das heisst, sie ist als Sekundärprävention (Impfungen, Mammografie, Anti-Raucher-Kampagnen, etc.) vorwiegend bestrebt, Krankheiten zu verhindern. Die Primärprävention als Gesundheitsförderung im eigentlichen Sinn legt den Schwerpunkt auf den Körper und seine Gesunderhaltung (Ernährung, Fitness). Die psychische Gesundheit gewinnt zwar an Bedeutung, aber ihre Förderung ist noch nicht salutogenetisch ausgerichtet.
  • In einer Welt des „mehr Konsumierens“ sollen wir uns aus gesundheitlichen Gründen für das „Weniger“ entscheiden. Dazu braucht es eine Umwelt, die es uns leichter macht, die gesundheitsförderliche Entscheidung zu treffen (Ilona Kickbusch).

Gesundheitsbegriff: von der Pathogenese zur Salutogenese

Die Integrale Politik hat einen salutogenetischen Fokus auf den Begriff der Gesundheit und versteht die Pathogenese als Ergänzung. Die Salutogenese geht davon aus, dass Gesundheit kein Zustand, sondern ein lebenslanger Prozess ist. Krisen und Konflikte, die jedes Leben kennt, werden dabei als Möglichkeiten verstanden, sich weiter zu entwickeln. In der Salutogenese wird das Gesunde beachtet und gestärkt. Das hilft den Menschen, in ihre innere und äussere Kraft zu kommen; sie lernen ihre Ressourcen kennen und nutzen und werden dadurch widerstandsfähiger.

Ganzheitliche Gesundheitsförderung

Eine ganzheitliche Gesundheitsförderung muss zum Ziel haben, Kompetenzen auf den folgenden vier Ebenen des menschlichen Erlebens aufzubauen und versuchen, diesen interdisziplinär gerecht zu werden:

  • Körper: Ernährungs- und Bewegungskompetenz, zum Beispiel mit Fitness und Sport, Ernährungsberatung und mehr
  • Psyche: Selbst- und Beziehungskompetenz, zum Beispiel sich selber annehmen und würdigen lernen durch persönliche Beratungen oder Gruppen, Selbsthilfe, Eltern- oder Partnerkurse und mehr
  • Soziales: Verantwortungskompetenz, zum Beispiel besser kommunizieren und Konflikte konstruktiv nutzen lernen, Integration und interkulturelles Verständnis und mehr
  • Spirituelles: Sinn- und Entspannungskompetenz, zum Beispiel mit Achtsamkeitstraining, Meditation, Yoga, KomplementärTherapie, Kunsttherapie und mehr

Auch im Umgang mit der zunehmenden Zahl von chronischen Erkrankungen, die für das Gesundheitssystem eine grosse Herausforderung darstellen, kann dieser ganzheitliche Ansatz hilfreich sein – ein Ansatz, wie er heute schon in der Palliative Care oder im Rahmen vieler komplementärer und alternativer Therapien angewendet wird.

Der ganzheitliche Ansatz sieht eine hohe Selbstverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit vor. Das setzt voraus, dass er/sie ein hohes Mass an Gesundheitskompetenzen entwickelt hat.

Konkrete Forderungen aus integraler Sicht

  • Prävention und Gesundheitsförderung einen grösseren Stellenwert zukommen lassen
  • Einbezug der Spiritualität in die Gesundheitsförderung und eine entsprechende Erweiterung des „New Public Health“-Begriffs
  • Förderung von ganzheitlichen Gesundheitskompetenzen durch Bildungsangebote für alle Lebensalter
  • Förderung einer gesunden Arbeits- und Lebenswelt

Veränderung des Umfelds und Kooperation

Gesundheit ist ein Produkt, das nicht nur vom Verhalten des Einzelnen abhängt, sondern wesentlich von seinen Lebensbedingungen und den sozialen Rahmenbedingungen mitbestimmt wird. Die Integrale Politik setzt sich auch mit diesen Rahmenbedingungen auseinander und versucht, sie gesundheitsfördernd zu gestalten.

Da die angestrebte Erweiterung der Gesundheitsförderung eine Weiterentwicklung des bestehenden Verständnisses ist, braucht es die Zusammenarbeit mit Partnern im Gesundheitswesen und in der Politik. Wir sind offen für sinnvolle Kooperationen aller Art und freuen uns über Vorschläge und Ideen dazu.

Kontakt: gesundheit@integrale-politik.ch

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Integrale Bildung_sINTEGRALE BILDUNG

Zu mehr Freiheit und Mitverantwortung, nicht nur rational und körperlich, sondern auch emotional und spirituell: Mehr Dialog- und Konfliktkompetenz und Verbundenheit durch Stille, Achtsamkeit und vertiefte Naturerfahrung, auch für Kinder.

Stellungsnahme zum Lehrplan 21

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Schulungen in integraler Richtung

Für Kinder:

Für Erwachsene:


REGIONALE PROJEKTE

→ siehe Regionen

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