Die Schweiz macht Pause

eine Aktion der IP Aargau

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Wie sehr haben wir, als wir noch Kinder waren, uns auf Pausen gefreut. Raus aus der fokussierten Haltung, aus dem Hamsterrad fremdbestimmten Tuns in ein anderes Dasein: selbstbestimmt, ruhig und aufatmend. Die Zeiten haben sich mittlerweile geändert. Heute fühlen wir uns ebenfalls fremdbestimmt, aber weniger durch den Lehrer, der vor der Klasse Disziplin, Leistung und Aufmerksamkeit fordert, sondern durch viel subtilere Methoden, die uns fesseln, verführen, packen, einlullen, mitreissen oder auch entfremden. Das kollektive Hamsterrad ist komplexer, unwillkürlicher und deshalb auch schädlicher geworden.

Dem möchte die integrale Politik einen spielerischen Kontrapunkt entgegensetzen – als kleine, vielleicht etwas provokativ daherkommende Einladung, etwas sein zu lassen und sich eine Pause zu gönnen. Es soll eine Pause sein, in der du wieder mehr zu dir selbst, zu mehr Selbstbestimmung, Gegenwärtigkeit und achtsamem Dasein findest. So, wie es eine Fastenzeit gibt, in der durch Einschränkung der physischen Nahrung Platz für geistige Nahrung gemacht wird, werden wir in den nächsten Monaten zu kleinen Fastenzeiten oder Pausen einladen – sei es eine Abfallpause, Konsumpause, Medienpause, Redepause, Essenspause, Energiepause oder Mobilitätspause. Dieser kleine, bewusste Ausstieg aus dem Hamsterrad soll dir Spaß machen, dich aber auch nachdenklich stimmen und deine Freude an Selbstbestimmung Mindful_qwecken. Sie soll zur Veränderung in kleinen Schritten anregen. Denn wir glauben, dass Pausen sich gut eignen, wieder zu mehr Selbstbestimmung und Selbstverantwortung zu finden.

→ Einladung zur Medienpause

→ Einladung zur Mobilitätspause

→ Einladung zur Energiepause