Ulrich Schachtschneider

Besser leben Forum am 3. November 2018 in Olten im Schützi

«Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»

Urs SchachtschneiderPodiumsdiskussion mit spannenden Gästen – wir stellen heute vor:

Ulrich Schachtschneider

Die Idee des ökologischen Grundeinkommens ist so bestechend wie einfach. Der Verbrauch von natürlichen Ressourcen und die damit einhergehenden Umweltschädigung soll durch Ökoabgaben verteuert und auf diese Weise unattraktiv gemacht werden. Der Steuerertrag soll aber nicht dem Staat zufließen, sondern an alle Menschen bedingungslos und in gleicher Höhe ausgeschüttet werden.

Somit wird die Verteuerung von Umweltgebrauch mit einer Umverteilung nach unten kombiniert, womit das sozial ungerechte Problem einer höheren Belastung ärmerer Haushalte durch die Ressourcenabgaben gelöst wäre. Und ebenso würden wohlhabendere Haushalte, die sich mehr Konsum leisten können, steuerlich mehr belastet, so dass ein Prozess des Umdenkens in Gange gesetzt werden könnte. In diesem Sinne ist das ökologische Grundeinkommen erstaunlich praktikabel, weil es sowohl ökologische wie auch soziale Nachhaltigkeit miteinander kombiniert.

Ulrich Schachtschneider hat dazu ein viel beachtetes Buch geschrieben. Es ist nicht das einzige, denn schon lange denkt er über verschiedenste Nachhaltigkeitskonzepte nach, wobei ihm folgende Fragen besonders wichtig sind

  • Wie werden ökologische Lebensstile für alle attraktiv?
  • Wie gestalten wir die Energiewende sozial?
  • Welche Schritte sind möglich für einen sozial-libertären Green New Deal?
  • Wie finden wir aus der Wachstums- und Beschleunigungsdynamik heraus?
  • Wie überwinden wir die Kapitaldominanz ohne “Systemhopping”?
  • Wie verbinden wir das Projekt der Moderne mit der Beschränkung der Ökologie?

Solchen Fragen wird er auch bei seinem Referat und bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit bekannten Fachleuten und politisch Tätigen aus der Schweiz am „Besser Leben Forum“ vom 3. November in Olten nachgehen.

Von sich selber schreibt Ulrich Schachtschneider, dass er sowohl ein technische wie auch eine soziale Ader in sich trägt. Dies spielgelt sich auch in seinem beruflichen Werdegang: Zuerst absolvierte er eine Ausbildung zum Stahlbetonbauer, studierte dann Energietechnik, Soziologie und Umweltpolitik und ist als heute Energieberater und freiberuflicher Sozialwissenschaftler tätig.

Mit seiner Lebensgefährtin und achtzehnjährigen Tochter wohnt er in einer selbst umgebauten Altbauwohnung. Lassen wir ihn aber gleich selber zu Worte kommen, wie er sich in seiner Freizeit beschreibt.

«Wenn ich es schaffe mir die Zeit zu nehmen spiele ich ein wenig Gitarre, sause mit meinem blauen Rad durch die Weiten Ostfrieslands, blicke mit meiner Hausgemeinschaft vom alten Kurhaus Dangast (selbstgemachter Rhabarberkuchen) Richtung Meer, setze mich mit einem Kaffee vor die Haustür oder höre mir beim Laufen die neuesten Songs an (von meiner Tochter Anna Rosa (23) aufgenommen).»

Wir freuen uns sehr auf die Begegnung mit diesem engagierten und offenherzigen Mann, der eine Antwort auf die ökologische Krise zu geben versucht, in der Kopf, Hand und Herz aufs beste vereint sind.

 Hauptbeitrag zum Besser leben Forum 2018
 Flyer Besser leben Forum

Seraina Seyffer

Besser Leben Forum am 03. November 2018 in Olten

 

«Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»

Podiumsdiskussion mit spannenden Gästen – wir stellen heute vor:

Seraina Seyffer

Die 49-jährige Politologin und Kommunikationsfachfrau ist innerhalb der Integralen Politik Schweiz ein bekanntes Gesicht.

Als Gründungs- und Vorstandsmitglied, drei Jahre zudem als Geschäftsleiterin, hat sie die Anfänge der Integralen Politik von 2006-2013 mitgelenkt und mitgestaltet.

An der IP hatte die zweifache Mutter zunächst die inhaltliche Arbeit sowohl für programmatisches, politisches Arbeiten aus einer weltoffenen Haltung heraus interessiert, wie auch die Organisationsentwicklung und später dann hauptsächlich die Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten.

Dieselben Intentionen und Interessen haben sie dann auch 2012 zur Gemeinwohl-Ökonomie geführt, die für sie der «erweiterte» Arm der IP in wirtschaftlichen Belangen» war und sich in der Zusammenarbeit auch auf internationalem Parkett übte.

Dort war Seraina Seyffer in diversen internationalen Arbeitsgruppen, sowie 3 Jahre im Vorstand der GWÖ-Schweiz ehrenamtlich tätig. Aktuell ist sie die Koordinatorin der Arbeitsgruppe für Gemeinden in der Schweiz und erarbeitet gemeinsam mit Prof. em. Philippe Mastronardi an der Adaption und Erweiterung der ursprünglichen GWÖ-Wirtschafts-Matrix für Gemeinden die Schweiz.

Dieses Modell ist sehr umfangreich für die ökologische, demokratische und ökonomische Steuerung einer öffentlichen Verwaltung und optional als Prototyp geeignet, um auch die Auszahlung eines ökonomischen Grundeinkommens sukzessive voranzutreiben.

Als Gast der Podiumsdiskussion am Besser Leben Forum «Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle» möchte Seraina Seyffer am 03.11.18 in Olten dies genauer darlegen und aufzeigen, wie eine gerechte und nachhaltige Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung aussehen kann, die den Menschen in seinen zahlreichen Verbindungen dient.

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 Flyer Besser leben Forum

 

 

Jonas Fricker

Besser leben Forum am 3. November 2018 in Olten im Schützi

«Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»

Jonas FrickerPodiumsdiskussion mit spannenden Gästen – wir stellen heute vor:

Jonas Fricker

Es ist etwas ruhiger geworden um den Alt Nationalrat der Grünen. Trotzdem ist für den 41-jährigen Badener weiterhin Nachhaltigkeit nicht bloss ein Schlagwort, sondern gelebte Realität- im Beruf sowie in der Familie.

Jonas Fricker kann bereits in jungen Jahren auf eine beachtliche politische Laufbahn blicken. Von 2002 bis 2006 sass Fricker für das team baden im Einwohnerrat der Stadt Baden und war Mitglied der Natur- und Umweltkommission. Es folgten Ämter als Parteipräsident der Grünen im Kanton Aargau, Grossrat des Kantons Aargau, Präsident der Grünen des Bezirks Baden, erneut Mitglied des Einwohnerrats der Stadt Baden und dort Mitglied der Strategiekommission.
Ab 2013 war er zum zweiten Mal Präsident der Grünen Aargau und ab 2014 wieder Mitglied des Einwohnerrats der Stadt Baden. Bei den Parlamentswahlen vom 18. Oktober 2015 wurde er in den Nationalrat gewählt. Er legte am 27. November 2017 dieses Mandat nieder.

Einer seiner politischen Erfolge war die Weiterentwicklung des Digitalen Bildungsraums Schweiz, welche in der Legislaturplanung 2015-2019 verankert wurde. Als Umweltnaturwissenschaftler ETH thematisierte Jonas Fricker die Sicherheit der AKW und setzte sich an vorderster Front für die Energiestrategie 2050 ein.

Als Gast der Podiumsdiskussion am Besser Leben Forum «Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle» wird sich Jonas Fricker am 03.11.18 in Olten mit seiner wissenschaftlichen wie politischen Erfahrung einbringen und darlegen, wieso es so wichtig ist, Nachhaltigkeit resp. nachhaltige Entwicklungen weiter ins Zentrum unserer gesellschaftlichen Diskussion zu tragen.

 Hauptbeitrag zum Besser leben Forum 2018
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