Wo geht es hier zum Frieden?

2. Friedens-Symposium, 13. bis 16. September 2018 im Kientalerhof

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Frieden 2018_qGerne weisen wir auf das 2. Friedens-Symposium hin, welches sich intensiv mit dem inneren Frieden befassen wird sowie mit neuen Aspekten, wie dies verwirklicht werden kann.
Besondere Glanzpunkte im viertägigen Programm sind: Marc Schmuziger und Team mit „Nichtstun und doch bleibt nichts ungetan – daoistische Oekologie“, Jürg Theiler mit „5 Akte zum Frieden“ und Denis Knubel mit „Aufstellung zu Friedensthemen“. Spannende Beiträge und genussvolle Momente wechseln sich ab: Meditationen, Wissensvermittlung, Gruppenarbeiten, Diskussionen, Musik & Tanz. Wir bewegen uns drinnen wie auch draussen und geniessen dazwischen immer wieder die feine, naturnahe Küche, die uns unter dem Titel „Weltfrieden auf dem Teller“ serviert wird. Es laden herzlich ein: Stiftung für integrale Friedensförderung und Kientalerhof.

Webseite & Programm
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Spezielle Einladung von Marc Schmuziger

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Mitwirkende:

​Mario Binetti
​Gründer und Leiter Seminar- ​& Ausbildungszentrum Kientalerhof

​Nicole Keller
​Co-Leiterin Kientalerhof, Mitgestalterin von Friedensräumen

​Anna Leissing
​Sozialanthropologin und Leiterin der Plattform KOFF bei swisspeace

​Denis Knubel
​Politischer Analyst mit Weiterbildung in Entwicklungspsychologie

​Christoph Pfluger
​Journalist, Herausgeber ZEITPUNKT, Friedensaktivist – engagiert fürs Vollgeld

​Paramjyoti-Carola Stieber
​Bühnentänzerin – ​«Tanz des Herzen​s», Regisseurin und Filmproduzentin

​Simon Tandree (Bratsche)
​verbindet die Welt der klassischen Musik und die der Heilarbeit

​Árni Heiðar Karlsson (Klavier)
​bewegt sich genauso in der Welt der Musik wie im spirituellen Bereich

​Christina Jacoby
​Kunstvermittlerin und Prozessbegleiterin, Social Presencing Theater

​Hsing-Chuen Schmuziger-Chen
​Musikerin, Musiktherapeutin, Übersetzerin und Kalligraphin

​Marc Schmuziger
​Psychotherapeut, Musiker und Verleger taotime-Verlag

​Marco Caduff
​​Sprach- und Literaturwissenschafter, Musiker, Sprecher, Moderator

​​Jürg Theiler
​​​Ökonom, Tiefenpsychologe, Autor, Analytiker, Berater und Begleiter

​​Yvonne Schneider & Samuel Baur
Pranic Healerin, Podologin, Musiker und Meditationsleiter

​​Andreas Bossert
​​​Musiker, Musiklehrer, Koch, ​​«Empowerment und Leadership​»

​Esther Räz
​​​​Präsidentin der Stiftung für integrale Friedensförderung

​​Cécile Cassini
​​​​Diskussionsteilnehmerin am Freitagabend

​​​Verena Brenn
​​Diskussionsteilnehmerin am Freitagabend

Martin Rafael Steiner
Diskussionsteilnehmer am Freitagabend

Martin Frischknecht
Herausgeber Verleger Edition Spuren

Daniel Häni

Besser leben Forum am 3. November 2018 in Olten im Schützi

«Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»

D_Häni_qPodiumsdiskussion mit spannenden Gästen – wir stellen heute vor:

Daniel Häni

Daniel Häni ist Mitbegründer und Mitglied der Geschäftsleitung des unternehmen mitte seit 1998. Das bekannteste Kaffeehaus der Schweiz befindet sich in einer ehemaligen Bank mitten in Basel. Häni gründete 2006 zusammen mit dem Künstler Enno Schmidt die Initiative Grundeinkommen. Im Herbst 2008 brachten sie den Film Grundeinkommen-ein Kulturimpuls heraus, der bereits über 1 Million Mal gesehen wurde. Im Frühling 2012 wurde die Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen lanciert und am 4. Oktober 2013 mit 126’000 gültigen Unterschriften und einer spektakulären Performance erfolgreich im Bundeshaus in Bern eingereicht. Im Herbst 2015 erschien das «Buch zur Abstimmung» von Daniel Häni und Philip Kovce bei Orell Füssli: Was fehlt, wenn alles da ist? Am 5. Juni 2016 fand die weltweit erste Volksabstimmung in der Schweiz statt. 568’905 Menschen haben der Vorlage zugestimmt. Schweizweit waren das 23.1 %. Ein «Achtungserfolg». Laut einer repräsentativen Umfrage gehen 69% der Bevölkerung davon aus, dass es eine 2. Abstimmung geben wird.

Das Grundeinkommen ist für den 51-Jährigen keine Utopie, sondern die logische Folge seiner eigenen Lebenserfahrung. «Ich brauche ein Einkommen, um arbeiten zu können. Wenn ich meine, ich arbeite, um ein Einkommen zu erzielen, habe ich innerlich schon gekündigt.» Dann schleiche sich Faulheit ein. Nicht als anthropologische Konstante, sondern als Trotzreaktion. Das Grundeinkommen sei so gesehen eine Initiative gegen Faulheit.

«Stellen Sie sich vor, alle machten das, was sie wirklich wollten. Mit einem Grundeinkommen könnte niemand mehr über Existenzangst zu etwas gedrängt werden. Wenn Sie gute Mitarbeiter wollen, müssten Sie diese mit Ideen und guten Arbeitsbedingungen überzeugen. Geld hätte weniger Macht, Sinn dafür mehr.» Daniel Häni wird am Besser Leben Forum am 03. November 2018 in Olten diese Überzeugung an der Podiumsdiskussion vertreten und darlegen, warum solch ein Grundeinkommen mehr freie, unabhängige Menschen ermöglicht.

Hauptbeitrag zum Besser leben Forum 2018
Flyer Besser leben Forum

Franziska Herren

Besser leben Forum am 3. November 2018 in Olten im Schützi

«Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle»

PF_Herren_kodiumsdiskussion mit spannenden Gästen – wir stellen heute vor:

Franziska Herren

Im letzten Jahr betitelte ein Boulevardblatt Franziska von Herren als «Bauernschreck». Daran wird sie sich wohl in der Zwischenzeit gewöhnt haben – als Initiantin der Initiative für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung verspürt die 50-Jährige aus Wiedlisbach BE neben viel Zustimmung auch Gegenwind.
Franziska Herren ist Mutter von zwei Kindern und wünscht sich für die ganze Schweiz Lebensmittel, die ohne Pestizide, Antibiotika und Futtermittelimporte auskommen und vor allem das Trinkwasser nicht belasten. Zuerst suchte sie den Kontakt mit den Wasserversorgern und den Behörden, um auf die Problematik mit den Pestiziden in der Landwirtschaft hinzuweisen. Nachdem sie abblitzte, entschied sie sich für den Weg der Volksinitiative. Ohne die Unterstützung einer Partei hat sie, zusammen mit ihren Mitstreitern*innen 114’420 Unterschriften für ihre Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser» gesammelt.

Diese fordert, dass Subventionen nur noch Betrieben vorbehalten sein sollen, die pestizidfrei produzieren, die Biodiversität erhalten, keine prophylaktischen Antibiotika einsetzen, einen Tierbestand halten, der mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernährt. Auch die landwirtschaftliche Forschung, Beratung, Ausbildung sowie Investitionshilfen sollen nur noch finanziell unterstützt werden, wenn sie die neuen Auflagen berücksichtigen.
Dies bedeutet ein grosse Umdenke für die Bäuerinnen und Bauern. Kein Wunder, dass manche unter ihnen mit Schrecken auf diese Initiative schauen.

Als Gast der Podiumsdiskussion am Besser Leben Forum «Mit dem ökologischen Grundeinkommen aus der Wachstumsfalle» wird sich Franziska Herren am 03.11.18 in Olten bezüglich der Zusammenhänge von Landwirtschaft, Biodiversität und Tierhaltung einbringen und aufzeigen, wie die Vision für sauberes Trinkwasser zukunftsorientiert die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und fördern vermag.

Hauptbeitrag zum Besser leben Forum 2018
Flyer Besser leben Forum

Unscooling

Kind am Strand_qEntfaltung durch natürliches und selbstbestimmtes Lernen
Vortrag und Gespräch mit Doris und Bruno Gantenbein

An diesem Abend erzählen Doris und Bruno von ihren vielfältigen und interessanten Erfahrungen mit dieser freien Art der Bildung.
Anschliessend haben wir Gelegenheit Fragen zu stellen und uns mit ihnen über ihre Erfahrungen und über neue Wege in der Bildung aus-zutauschen und nachzudenken. Wir erhalten so Einblick in eine noch wenig bekannte und verbreitete Form des Lebens und Lernens.
Unschooling:

  • Vertraut in die den Kindern, wie allem Lebendigen, innewohnenden Wachstums- und Entfaltungskräfte und dass Kinder ein tiefes inneres Bedürfnis haben zu lernen, die Welt zu entdecken und mitzugestalten.
  • Ist ein vom Kind geleitetes Lernen im normalen Wohn- und Le-bensumfeld der Kinder zusammen mit ihren Eltern oder nächsten Bezugspersonen, ohne jeglichen Versuch die traditionelle Schule und Lehrpläne nachzuahmen.
  • Die Eltern, oder die Personen mit denen die Kinder zusammen- leben, verstehen sich vor allem als Unterstützer, Begleiter und Mitentdecker in den Lern- und Lebensprozessen der Kinder.

Buch: Das Wahren der Einzigartigkeit – Entfaltung durch natürliches und selbstbestimmtes Lernen; D. und B. Gantenbein, Ataraxis Verlag

Leitung des Abends: Doris und Bruno Gantenbein sind Eltern von drei frei lernenden Kindern. Sie wohnen im Kanton Appenzell AR und gelten als Pioniere der schweizerischen und europäischen Unschooling-Bewegung.
pro-lernen.ch

Datum: 27. September 2018, 19 Uhr
Ort: Kirchgemeindehaus Helferei, beim Grossmünster Kirchgasse 12, Zürich
Dieser Anlass wird von der Integralen Politik Zürich organisiert.
Ab 21h sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen.
Eintritt frei, Kollekte für die Unkosten.